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Die „Friedhofskultur in Deutschland“ ist im März 2020 von der Kultusministerkonferenz auf Empfehlung der Deutschen UNESCO-Kommission in das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen worden. Damit wird die kulturelle Bedeutung des Friedhofswesens für die Gesellschaft gewürdigt und seine Schutzwürdigkeit erklärt. Dieses immaterielle Erbe umfasst nicht die Friedhöfe an sich, sondern die „lebendigen Ausdrucksformen, die von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden“, wie es die UNESCO formuliert. In Bezug auf die Friedhofskultur betrifft die Ernennung zwei große Themenfelder:

Zum einen geht es darum, wie wir mit unseren Toten, und somit auch mit unseren Vorfahren und Ahnen, umgehen. Hier hat sich in unserer Kultur über Jahrhunderte der Friedhof als zentraler Handlungsrahmen herausgebildet. Man kann deshalb auch sagen: Bei der Friedhofskultur geht es vor allem darum, was Menschen auf dem Friedhof tun. Dies betrifft die Rituale und Traditionen in der Verbindung mit Trauerbewältigung und würdigem Erinnern, aber auch die Fähigkeiten und das Können in Verbindung mit den Handwerken und Berufen des Friedhofswesens: von Bestatter*innen und Trauerbegleiter*innen über Friedhofs-gärtner*innen und Steinmetz*innen bis hin zu Friedhofsplaner*innen und -verwalter*innen. Dabei ist der Blick nicht rückwärtsgewandt, sondern das Kulturerbe bezieht sich ausdrücklich auf die lebendigen Ausdrucksformen der Friedhofskultur in unserem Land.   

Zum anderen steht die Bedeutung der Friedhofskultur für unsere Gesellschaft im Fokus. Für unser kollektives Selbstverständnis sie gleich mehrfach bedeutsam, so z.B. aus kultureller, historischer oder auch sozialer Sicht. Unsere Friedhofskultur ist aus unserem Lebensumfeld, aus unseren Dörfern und Städten nicht wegzudenken. Sie ist fester Bestandteil unserer Gesellschaft und damit auch der nationalen Identität.   

Weltweit besonders ist in unserer Friedhofskultur, dass wir die Gräber in Parklandschaften einbetten und sie als kleine Gärten der Erinnerung gestalten. Aber auch die Art, wie wir unsere Trauerrituale leben – zum Beispiel mit unserem Liedgut oder in unseren Traueranzeigen –, unterscheidet uns von anderen christlich geprägten Gesellschaften.

Mit der Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes erkennt die Bundesrepublik die Schutzwürdigkeit unserer Friedhofskultur an. Diese ist durch die steigende Zahl alternativer Bestattungen außerhalb des Kulturraums Friedhof bedroht, aber auch durch kommunale Bestrebungen, Friedhöfe zu schließen und die Flächen anders zu nutzen.

Die UNESCO macht mit der Ernennung zum immateriellen Kulturerbe grundsätzlich auf den besonderen Wert von Kulturformen für uns Menschen aufmerksam und trägt so zugleich zu deren Erhalt bei. Somit besteht der wesentliche Auftrag, der mit der Ernennung zum immateriellen Kulturerbe verbunden ist, darin, das Wissen um die Bedeutung der Friedhofskultur in Deutschland aktiv zu verbreiten und im Bewusstsein der Gesellschaft nachhaltig zu verankern.   

Wir, die Mitarbeiter des GRANITWERK VATES, verstehen uns mit unserer Arbeit als selbstverständlicher Teil dieses Immateriellen Kulturerbes. Seit über 125 Jahren tragen wir mit unserem handwerklichen Wissen und Können zur Gestaltung des Kulturraums Friedhof bei. Dessen künstlerischer Wert wird nicht zuletzt auch durch die Grabmalgestaltung geprägt – unsere Friedhöfe sind zugleich die größten Skulpturenparks Deutschlands. Ausgehend von unserer handwerklichen Tradition gestalten wir mit unseren aktuellen Erinnerungssteinen Friedhöfe zeitgerecht mit. Zugleich engagieren wir uns für eine lebendige, zukunftsorientierte Friedhofskultur, z.B. durch die Unterstützung des Kuratoriums Immaterielles Erbe Friedhofskultur, das als Partner der Deutschen UNESCO-Kommission dieses Kulturerbe pflegt und weiterentwickelt.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://kulturerbe-friedhof.de/

Immaterielles Kulturerbe Friedhof

GRANITWERK VATES GmbH & Co. KG

Kaiserhammer 12

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